Museumsplatz

Stadtmuseum und Umfeld


Audioguide
Erste urkundliche Erwähnung für den Standort erfolgte zum Marienhospital 1445, was 1639 abbrannte. 1732 wurde an gleicher Stelle ein Gebäude als Gefängnis und der Unterbringung von Waisen errichtet, im Stil des Barock, mit repräsentativ ausgearbeiteter Westfassade und geschwungener Freitreppe. Nach Schließung des Waisenhauses 1824 fanden verschiedene Nutzungen Einzug, bspw. Schulkirche, fürstliches Landratsamt, Beamtenwohnungen, Fachwebschule. Ein Teil diente bis 1866 als Gefängnis. Der Standort lag außerhalb der Stadtbefestigung. Nach dem letzten großen Stadtbrand 1780 und den starken Schädigungen 1945 erfolgte stets der Wiederaufbau. Mit dem Umbau 1911 zum städtischen Museum in neobarocker Prägung bekam das Haus bis heute nur noch eine Funktion. 2003 erfolgte die Generalsanierung und Entwicklung zu einem Kleinod mit modernster Innenausstattung und Wiederherstellung des ursprünglichen Eingangs durch den neuen Treppenanbau im barocken Stil. Bis Anfang 1950 wurde das Stadtmuseum durch eine wohlproportionierte historische Stadtstruktur mit Gassen und Plätzen umschlossen, wie Bachgasse und Brühl, die Anfang der 1970er Jahre gesprengt wurde. Jetzt erinnert das Gebäude noch an die „alte“ Stadt und steht etwas verloren inmitten von Großbaukörpern und großen Freiräumen. In nächster Zeit soll der bereits benannte Museumsplatz neu gestaltet werden und dem Gebäude städtebaulich wieder einen „Halt“ geben.
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Impressum

Gehen wir gemeinsam auf Entdeckungstour zu interessanten Objekte, lernen wir engagierte Stadtgestalter kennen und bedanken wir uns bei all denen, die an diesem Prozess maßgeblichen Anteil haben. Ein besonderer Dank der Stadt Gera gilt hierbei dem Land Thüringen, die mit den Bund-Länder-Programmen der Städtebauförderung und anderen Landesunterstützungen als verlässlicher Partner den Erfolg der Stadtentwicklung maßgeblich mit zeichnen.






HERAUSGEBER: Stadt Gera, Kornmarkt 12, 07545 Gera, Kontakt: Dezernat Bau und Umwelt, Fachdienst Bauvorhaben und Stadtentwicklung, Amthorstraße 11, 07545 Gera, Telefon 0365-8384900, Telefax 0365-8384905, bauvorhaben@gera.de, www.gera.de

FÖRDERUNG: Die Herstellung dieser Veröffentlichung wird aus Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes Thüringen, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, gefördert. Gehen wir gemeinsam auf Entdeckungstour zu interessanten Objekte, lernen wir engagierte Stadtgestalter kennen und bedanken wir uns bei all denen, die an diesem Prozess maßgeblichen Anteil haben. Ein besonderer Dank der Stadt Gera gilt hierbei dem Land Thüringen, die mit den Bund-Länder-Programmen der Städtebauförderung und anderen Landesunterstützungen als verlässlicher Partner den Erfolg der Stadtentwicklung maßgeblich mit zeichnen.