Salvatorkirche

Nicolaiberg


Audioguide
Die Salvatorkirche auf dem Nicolaiberg ist die einzig verbliebende Kirche innerhalb der Geraer historischen Altstadt. Sie hat eine sehr bewegte Baugeschichte in Wechselwirkung zwischen äußerer barocker Architektur und bedeutender Innenausstattung im Jugendstil von 1903. Als Bauplatz wurde ein zuvor künstlich geschaffenes Plateau am Nicolaiberg oberhalb der großen Kirchstraße im Osten der Altstadt gewählt. Die durch den Stadtbrand 1686 stark geschädigten dortigen Vorgängerbauten (Nikolaskapelle, Richtersches Haus) brach man weitgehend ab. Errichtet wurde die Kirche in den Jahren 1717 – 1720 nach Plänen des kursächsischen Landesbaumeisters David Schatz. Der Turm entstand erst in den Jahren 1775 – 1778. Beim Stadtbrand im Jahr 1780 wurde die Kirche zerstört und bereits 1781 – 1783 wieder aufgebaut. Um 1898 wurden die unterhalb der Kirche befindlichen Gebäude abgebrochen und an deren Stelle die heutige repräsentative Freitreppe errichtet. Die St. Salvator Kirche Gera ist eine der wenigen Jugendstilkirchen Europas. Mit ihrer als Schaufassade mit sandsteinernem Mittelrisalit ausgebildeten Westseite und dem später, 1775/79, hinzugefügten Turm wirkt der Kirchenbau als eine nahezu unverändert gebliebene, bedeutende städtebauliche Dominante der Geraer Altstadt. Auf Initiative der Kirchgemeinde und der Mitwirkung vieler Unterstützer konnte seit 2006 die Sanierung mit Einsatz von Städtebaufördermitteln in 7 Abschnitten bis 2017 erfolgreich umgesetzt werden.
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Impressum

Gehen wir gemeinsam auf Entdeckungstour zu interessanten Objekte, lernen wir engagierte Stadtgestalter kennen und bedanken wir uns bei all denen, die an diesem Prozess maßgeblichen Anteil haben. Ein besonderer Dank der Stadt Gera gilt hierbei dem Land Thüringen, die mit den Bund-Länder-Programmen der Städtebauförderung und anderen Landesunterstützungen als verlässlicher Partner den Erfolg der Stadtentwicklung maßgeblich mit zeichnen.






HERAUSGEBER: Stadt Gera, Kornmarkt 12, 07545 Gera, Kontakt: Dezernat Bau und Umwelt, Fachdienst Bauvorhaben und Stadtentwicklung, Amthorstraße 11, 07545 Gera, Telefon 0365-8384900, Telefax 0365-8384905, bauvorhaben@gera.de, www.gera.de

FÖRDERUNG: Die Herstellung dieser Veröffentlichung wird aus Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes Thüringen, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, gefördert. Gehen wir gemeinsam auf Entdeckungstour zu interessanten Objekte, lernen wir engagierte Stadtgestalter kennen und bedanken wir uns bei all denen, die an diesem Prozess maßgeblichen Anteil haben. Ein besonderer Dank der Stadt Gera gilt hierbei dem Land Thüringen, die mit den Bund-Länder-Programmen der Städtebauförderung und anderen Landesunterstützungen als verlässlicher Partner den Erfolg der Stadtentwicklung maßgeblich mit zeichnen.