Christliche Gemeinschaftsschule Gera

Franz-Mehring-Straße 2/ Bahnhofsplatz


Audioguide
Der Standort der geplanten „Christlichen Gemeinschaftsschule“ ist Teil eines Stadtquartiers in Bahnhofsnähe. Das Schulbaugrundstück liegt „über Eck“ an der Franz-Mehring-Straße/Bahnhofsplatz (ehemals Moltkestraße). Auf dem größten Teil des Stadtquartiers entstand ab 1870 ein großer Firmenkomplex der um 1860 von Wilhelm Spaethe gegründeten Firma. Um 1900 war die Firma die größte Harmonium- und Pianofabrik Thüringens. Die weitere Bebauung des Quartiers erfolgte von 1885 bis 1891 und ist bauhistorisch der Gründerzeit zugeordnet und heute noch im Bereich der Zabelstraße ablesbar. Verschiedene Eigentümer bebauten die Grundstücke mit Mehrfamilienhäusern. Die Wohnhäuser wurden zum Ende des 2. Weltkrieges ein Opfer der Bombardierung von Gera. Ab 1949 begannen an der Stelle der zerstörten Mehrfamilienhäuser Planung und Bau einer Berufsschule der WEMA-Union (Werkzeugmaschinenfabrik) für ca. 300 Lehrlinge. Im Februar 2015 wurde die Schule geschlossen.2017 erfolgte der Besitzübergang von rund 10.000 m² und damit 60 % der gesamten Quartiersfläche an den neuen Eigentümer Förderverein Christliche Schule Gera e. V.. 2018 wurde das Berufsschulgebäude abgerissen. An gleicher Stelle erfolgt 2019 der Spatenstich für den Neubau der „Christlichen Schule“.

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Impressum

Gehen wir gemeinsam auf Entdeckungstour zu interessanten Objekte, lernen wir engagierte Stadtgestalter kennen und bedanken wir uns bei all denen, die an diesem Prozess maßgeblichen Anteil haben. Ein besonderer Dank der Stadt Gera gilt hierbei dem Land Thüringen, die mit den Bund-Länder-Programmen der Städtebauförderung und anderen Landesunterstützungen als verlässlicher Partner den Erfolg der Stadtentwicklung maßgeblich mit zeichnen.

HERAUSGEBER: Stadt Gera, Kornmarkt 12, 07545 Gera, Kontakt: Dezernat Bau und Umwelt, Fachdienst Bauvorhaben und Stadtentwicklung, Amthorstraße 11, 07545 Gera, Telefon 0365-8384900, Telefax 0365-8384905, bauvorhaben@gera.de, www.gera.de

FÖRDERUNG: Die Herstellung dieser Veröffentlichung wird aus Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes Thüringen, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, gefördert. Gehen wir gemeinsam auf Entdeckungstour zu interessanten Objekte, lernen wir engagierte Stadtgestalter kennen und bedanken wir uns bei all denen, die an diesem Prozess maßgeblichen Anteil haben. Ein besonderer Dank der Stadt Gera gilt hierbei dem Land Thüringen, die mit den Bund-Länder-Programmen der Städtebauförderung und anderen Landesunterstützungen als verlässlicher Partner den Erfolg der Stadtentwicklung maßgeblich mit zeichnen.